Klaus Gettwart

Dipl.-Wi.-Ing. Klaus Gettwart ist geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der MailConsult GmbH in Berlin im Jahr 2001. Davor war er Marketingleiter bei Francotyp-Postalia und Produktmanager für Industrieautomation bei Robert Bosch GmbH in Erbach. Seine Schwerpunktthemen sind Weiterbildung und Prozess-Benchmarking in der Informationslogistik. Studium: Wirtschaftsingenieurwesen OR/Informatik, TH Karlsruhe; verheiratet, 2 Töchter. Motto: Partnerschaftliches Miteinander sichert langfristig den Erfolg.

Artikel von Klaus Gettwart

Digitalisierung – Definitionen und Einordnung

Der Begriff Digitalisierung ist das „Buzzword“ das in vielen Interpretationen verwendet wird: Digitale Gesellschaft, Digitale Transformation, Digitaler Wandel, Digitaler disruptiver Wandel, Digitale Geschäftsprozesse, Digitale Netze, Digitale Verwaltung, Digitale Agenda, Digitale Revolution, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Dunkelverarbeitung. Bringen wir etwas Ordnung in diese Begriffsvielfalt! Digitalisierung wird in zwei Bedeutungen verwendet: Erstens in der Überführung von analogen Informationen in digitale Daten und zweitens in der Wirkung welche durch sie ausgeht (Gabler Wirtschaftslexikon und Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik).… weiterlesen…

Die sichere E-Mail kommt nicht voran – Was ist los?

De-Mail, E-POSTBRIEF und Konsorten – Nutzung Fehlanzeige!  Die sichere elektronische Kommunikation kommt in Deutschland nicht voran. Bürger und Unternehmen kennen die Angebote nicht oder lehnen sie ab, weil sie keine Vorteile bieten. Es braucht praxisnahe Lösungen um das „Henne-Ei-Problem“ zu lösen. Deutschland diskutiert, unsere Nachbarn machen es uns vor. Es ist ruhig geworden um die sichere E-Mail. Die Bundesregierung verkündet die digitale Agenda, doch in der praktischen Umsetzung scheint das Thema im Schlamm stecken zu… weiterlesen…

Briefgeheimnis

Wie ist das eigentlich mit dem Briefgeheimnis ?   Die Themen Privatpost und Öffnungsregeln im Posteingang machen in Unternehmen immer wieder Ärger. Dieser Artikel erklärt, was gesetzlich festgelegt ist und was man tun sollte, um eingehende Post gesetzeskonform zu bearbeiten.   Liebe Postprofis, In unseren Projekten begegnen uns bei den unterschiedlichsten Kunden immer wieder abenteuerliche Aussagen zum Briefgeheimnis. Insbesondere in den Poststellen sorgen die Themen Briefgeheimnis und Brieföffnungsregeln für permanenten… weiterlesen…

Der papierlose Staat, das papierlose Büro, das papierlose Klo – und es gibt sie doch!

In vielen Bereichen unseres Lebens zieht die Digitalisierung ein und manche Länder oder Unternehmen gehen diesen Weg sehr konsequent. Estland ist eines der Länder, das 1991 nach ihrer Unabhängigkeit aus der Planwirtschaft mit einem selbst so benannten „Tigersprung“ direkt in die Neuzeit gesprungen sind. Aus Geldmangel und unter Zeitdruck richteten sie die digitale Verwaltung ein. Heute garantiert Estland seinen Bürgern kostenlosen Zugang zum Internet. Seit 2002 gibt es eine persönliche… weiterlesen…

Der schwierige Umgang mit Privatsendungen in der Poststelle

Immer wieder taucht bei der Analyse der Bearbeitungsprozesse in Poststellen eine Frage auf: Wie gehen wir mit privaten Sendungen im Posteingang und Postausgang um? Wir empfehlen eine verbindliche und klar kommunizierte Regelung im Umgang mit Privatsendungen. Legen Sie fest, welche Aufwände Sie bereit sind für private Dienstleistungen in der Poststelle zu investieren. Aus der Praxis: Nett gemeinter Service für Ausgangspakete Viele Organisationen stellen für ihre Mitarbeiter ein schwarzes Brett für „Suche… weiterlesen…

Potentiale im Output-Management werden nicht gehoben! Warum?

Dass Unternehmen im Output-Management Einsparpotentiale haben, ist allen bewusst. Produzieren doch viele Beteiligte in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens mit unterschiedlichen Zielstellungen und zum Teil externen Partnern unterschiedlichste Dokumente: und sie erstellen die Dokumente selten abgestimmt und allein aus Sicht ihrer Abteilung. Beteiligt am Output sind Kundenservice, Fachabteilungen, Poststellen, Marketing, Dienstleister, Druckzentren, Vertrieb und viele mehr. Oftmals kommt Dokumenten-Output wiederum als Antwort zum Beispiel als ausgefülltes Formular ins Unternehmen als Input für die Informationslogistik zurück.… weiterlesen…

Outsourcing von Archivdienstleistung: Wohin mit den Aktenkilometern?

Die Auslagerung von internen Akten an einen Dienstleister ist ein sensibles Thema. Doch verursachen intern gelagerte Akten in der Regel hohe Kosten, ohne dass den Organisationen transparent ist, wie hoch diese Kosten tatsächlich sind. Die Einsparpotenziale, die eine professionelle Auslagerung von Akten ermöglicht, sind jedoch oft erheblich. Die Auswahl des Dienstleisters und die Implementierung der Dienstleistung ist allerdings ein Projekt für sich. Aus der Praxis, Auslagerung von Akten Ein großes… weiterlesen…

Reizthema De-Mail: Erfahrungsaustausch Postbearbeitung beim DVPT

Am 18. Februar fand in Offenbach ein Erfahrungsaustausch für DVPT-Mitglieder zu aktuellen Themen der Postbearbeitung statt. Anwesend waren 18 Fachleute aus unterschiedlichen Branchen wie Versicherung, Dienstleistung, Industrie und Energieversorgung. Auch Softwareanbieter, Private Carrier und Konsolidierer nahmen an dem Austausch teil. Über das Reizthema De-Mail wurde dabei kontrovers diskutiert. Es war ein interessanter Tag, der von den Teilnehmern mit Schulnote 1,5 bewertet wurde. Man konnte ohne „Kaufzwang“ offen miteinander sprechen. Und das offene Gespräch… weiterlesen…

CeBIT Podiumsdiskussion: Warum hakt es im Output-Management?

BITKOM-Podiumsdiskussion mit MailConsult auf der CeBIT am 11.3.2014 um 10 Uhr, Halle 3, Stand D05, ECM Forum des BITKOM Als Mitbegründer des Arbeitskreises Output-Solutions haben wir ein spannendes Diskussionsthema mit interessanten Teilnehmern für die diesjährige CeBIT zusammengestellt. Warum hakt es im Output-Management? Im Zentrum der Diskussion geht es um zwei Fragen. Was ist modernes Output-Management? Warum wenden es Unternehmen nicht an? Der Markt bietet heute alle Technologien und Lösungen zur… weiterlesen…

Output-Management: Output meets Input

Je mehr man sich beim Versand von Sendungen Gedanken macht, wie man eine wieder eingehende Antwort möglichst schnell und effizient bearbeiten kann, desto mehr spart man im Gesamtprozess. Dafür ist mehr zu tun, als sich mit seinen Kollegen zu besprechen. Die Einsparpotentiale sind jedoch enorm. Mit Output-Management das Input-Management optimieren Es mag zunächst unlogisch klingen, doch die Dokumente, die eine Organisation versendet – papierbasiert oder elektronisch – haben  großen Einfluss darauf,… weiterlesen…